FREIWILLIGE BETRIEBSFEUERWEHR

Böhler Edelstahl GmbH & Co KG

Übungen

Zusammenarbeit geprobt für den Ernstfall:

Auf Ersuchen des ÖRK wurde im Sonderstahlwerk eine groß angelegte Übung für die Rettungskräfte durchgeführt. Um realitätsnah zu üben wurden auch die Betriebsfeuerwehr und ein Atemschutztrupp der Freiw. Feuerwehr Pernegg in den Übungsablauf eingeplant.

Übungsannahme: Angenommen wurde, dass nach einem Arbeitsunfall mehrere Personen verletzt sind und im Keller des Objektes nicht atembare Atmosphäre besteht.

Durchführung: Ein Atemschutztrupp überprüft auf Hüttenflur die Beschaffenheit der Atemluft mit einem Mehrgasmeßgerät und gibt diese anschließend für die Teams des ÖRK frei. Ein weiterer Auftrag war dann für beide Atemschutztrupps, vermisste Personen im Keller aufzufinden und zu retten, was auch sehr rasch geschah. In weiterer Folge beteiligten sich die Atemschutztrupps noch bei der Verletztensuche bzw. –abtransport aus der Halle zum Triageplatz des ÖRK.

Zusammenfassend kann aus der Sicht der Feuerwehr festgehalten werden, dass das geplante Übungsziel erreicht wurde und die ständige Zusammenarbeit zum Erfolg beitrug.

Abschließend wurden die eingesetzten Übungsteilnehmer und Beobachter im Feuerwehrhaus aus der Feldküche des ÖRK versorgt. Die Getränke wurden von der Feuerwehr beigestellt.

Menschenrettung nach Arbeitsunfall - das war die Annahme für eine Übung auf der Baustelle für die neue Schmiede, welche kürzlich durchgeführt wurde.

Übungsannahme: Ein Arbeiter, welcher mit Schalungsarbeiten in einem Zunderschacht beschäftigt war, stürzte auf ein hölzernes Podest in ca. 7 m Tiefe und erlitt Verletzungen an der Wirbelsäule.

Durchführung: Das von „Arbeitskollegen“ verständigte Rote Kreuz musste beim Eintreffen an der Unfallstelle feststellen, dass die eigenen Mittel für eine Rettung nicht ausreichend sind. Deshalb wurde die Betriebsfeuerwehr verständigt, welche mit SRF und SLF zum „Einsatzort“ ausrückte. Die Kollegen vom Roten Kreuz wurden entsprechend gesichert zum Verletzten abgeseilt. In weiterer Folge wurde das benötigte Material nachtransportiert und der Verletzte fachgerecht versorgt. Der Abtransport erfolgte mit dem Zwischenzeitig in Stellung gebrachten SRF.

Bei der anschließenden Übungsbesprechung wurde die gute Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz hervorgehoben. Im Erstfall jedoch wird auch noch der Notarzt mitalarmiert werden. Seitens der Feuerwehr war man mit dem Übungsverlauf zufrieden.

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OLM d.V. Helmut Huppmann